, Romi

D2: Punktekampf in Bettwil

Match an einem Freitag, dem 13!? In den Ferien!!??!! Während der Fasnacht!!! 😱 Romi erzählt euch hier, wie man das in D2-Manier gelöst hat 🎭

Die Vorbereitung

Freitagabend, der 13 Februar – schauen wir mal, was wird! Während andere an der Fasnacht feierten, machte sich das engagierte Damen 2 trotz Ferien auf den Weg nach Bettwil. 
•    Gegnerinnen: Los Unidos. 
•    Rechnung: noch offen. 
Das Hinspiel ging mit 2:3 knapp an sie – das wollten wir so nicht stehen lassen.

Schon beim Einlaufen staunten wir nicht schlecht: So eine kleine Halle hatten wir wirklich noch nie gesehen. Zur Veranschaulichung: der Schiri stand in der Garage, und die Schreiberin musste auf der Bank des Heimteams Platz nehmen. 
•    Heimvorteil? Vielleicht. 
•    Einschüchterung? Nö

Was viele nicht wissen: Da wir keinen Trainer haben, gilt bei uns eine besondere Regel – jedes Mal bekommt jemand anderes die Chance, in der Startsechs zu stehen. So starteten wir auch dieses Spiel mit einer neuen Konstellation – und legten solide los.

Los geht’s!

Der erste Satz war umkämpft. Wir hielten gut dagegen, zeigten schöne Aktionen, hatten jedoch zwei, drei Kommunikationsprobleme. Am Ende ging der Satz knapp an die Gegnerinnen. (22:25)
Trotzdem waren wir zufrieden – wir spürten, dass wir uns immer besser fanden. Noch im ersten Satz wurde ein wenig gewechselt, sodass wir mit der Endaufstellung in den zweiten Durchgang starteten.

Der Mittelteil

Und dann – ich weiss nicht, was es war – lief es plötzlich wie am Schnürchen. Druckvolle Services, saubere Annahmen und schnelle, kräftige Angriffe setzten Seetal unter Druck. Besonders schön: Die Kommunikation auf dem Feld war laut, klar und motivierend. Es wurde gerufen, unterstützt, gefeiert. Genau so, wie wir spielen wollen. (25:20)

Der dritte Satz war wieder ein Kopf-an-Kopf-Rennen: Seetal wollte uns nichts schenken. Doch das ganze Team brachte Inputs ein, dachte bei Wechseln und Time-outs mit – wir funktionierten wie Zahnräder. Diese Geschlossenheit zahlte sich aus: Wir entschieden den Satz für uns und sicherten uns damit schon mal ein wichtiges Pünktli! (25:23)

Über den vierten Satz… reden wir nicht. Sagen wir einfach: Wir brauchten wohl kurz eine Verschnaufpause.

Grande Finale - Auf in den fünften Satz!

Der Start war ausgeglichen. Beide Teams bewegten sich in diesem seltsamen Zwischenzustand von „letzte Kraft rausholen“ und „die Energie wird langsam knapp“. Es war ein Wechselspiel aus starken Aktionen und Eigenfehlern auf beiden Seiten.
Nach dem Seitenwechsel lag Seetal vorne. Doch die Stimmung bei uns blieb gut. Wir konnten stolz auf unsere Leistung sein – egal, wie es ausgehen würde. Vielleicht war genau das der Schlüssel: ruhig bleiben, die Nerven bewahren, Punkt für Punkt kämpfen.
Möglicherweise war es auch dieser gemeinsame Brustklatscher mit dem klaren “We can do this!”, der den Unterschied machte. 
Und so arbeiteten wir uns zurück. Ball um Ball. Mit Einsatz, Teamgeist, wahnsinnigen Rettungsaktionen und kühlem Kopf. Bis zur 15!! (15:13)

Freitag, der 13.?
Für uns ein Glückstag!